Home » HowTo » Daten auf dem USB-Stick verschlüsseln – Schritt für Schritt

Daten auf dem USB-Stick verschlüsseln – Schritt für Schritt

Schritt 3: Container-Datei einbinden

Damit man Daten verschlüsselt auf dem USB-Stick ablegen kann, muss die Container-Datei in das System als Laufwerk eingebunden werden. Dazu starten wir TrueCrypt direkt vom Stick, klicken auf einen freien Laufwerksbuchstaben und dann auf „Select File…“.

Die Container-Datei auswählen, auf „Mount“ klicken, das festgelegte Passwort eingeben und mit „OK“ bestätigen.

Nach dem Einbinden des Containers kann man auf seine verschlüsselten Daten, wie gewohnt, über den Windows-Explorer zugreifen.

Schritt 4: Verschlüsseltes Laufwerk entfernen

Solange man auf die verschlüsselten Daten zugreift, sollte auch TrueCrypt geöffnet sein. Wenn der Stick abgezogen werden soll, empfiehlt es sich den Windows-Explorer zu schließen, bevor das Laufwerk mit TrueCrypt abgemeldet wird. Dies ist zwar nicht zwingend notwendig, vermeidet aber eventuelle Fehler und Probleme.

Um das verschlüsselte Laufwerk zu entfernen, wählt man den eingehängten Laufwerksbuchstaben in TrueCrypt aus und klickt auf „Dismount“. Anschließend kann man auch TrueCrypt beenden.

Um von jetzt an mit dem verschlüsselten Laufwerk zu arbeiten, müssen nur die Schritte 3 und 4 wiederholt werden.

19
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
18 Kommentar Themen
1 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
19 Kommentatoren
Jens | Sir ApfelotFrankFrankamaccusAndy Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Manu
Gast
Manu

Klasse Tip so kurz vorm Urlaub, Danke

Wiechert
Gast

Vielen Dank für diese verständliche Anleitung, dies war mir so auch nicht präsent bzw bewusst. Zwar ist es mir noch nicht passiert, dass mir ein USB-Stick abhanden gekommen ist, aber ich denke viele haben für diesem Szenario und dass dadurch sensible Daten verloren gehen Angst.

Insofern: Dankeschön!

Nibbs
Gast

Also ich hab meinen USB Stick immer mit in der Uni um dort meine Daten abzuspeichern. Da ist es mir schon das ein oder andere mal passiert, den Stick einfach hinten im Rechner stecken gelassen zu haben. Glücklicherweise wurde er immer beim Dozenten abgegeben. Werde aber in Zukunft meine Daten auf dem Stick verschüsseln.

Torsten
Gast

Interessant zu erwähnen wäre noch, dass es TrueCrypt auch für Mac OS X und Linux gibt, so dass man nicht auf einen Windows-Rechner angewiesen ist, um die Daten auf dem USB-Stick zu verschlüsseln…

Philip
Gast

Hallo!

Bisher habe ich Truecrypt immer gemieden. Mir war es einfach zu komplex und nicht einsteigerfreundlich genug. Danke für die Anleitung – jetzt habe ich keine Ausrede mehr warum ich meine Sticks nicht sichern möchte 🙂

Gruß

Windows Phone 7
Gast

TrueCrypt ist in der Tat ein eindrucksvolles Tool. Ich persönlich nutze schons sehr lange verschlüsselte Partitionen und auf meinem Laptop ist die komplette HHD verschlüsselt, so muss während des bootens schon ein PW eingegeben werden. Was ich bis jetzt weiß, ist das wirklich mit das sicherste, also thx für den Post. Ist wirklich nützlich für viele.

strumpfhosen
Gast

Danke für diesen sehr hilfreichen Guide, ganau das was ich schon lange mal gesucht habe. 🙂 Denn ich schleppe jeden Tag hochsensible Daten mit mir herum.

Michael
Gast

Klasse Tipp, TrueCrypt werde ich gleich mal ausprobieren! Ich hab schon die verschiedensten anderen Tools probiert aber so richtig zufrieden bin ich bis jetzt noch nicht!

TeK
Gast

Das wirklich faszinierende an TrueCrypt ist die Möglichkeit eines Containers in einem Container. Wird man zum entschlüsseln der Daten gezwungen (von wem auch immer), so entschlüsselt man den ersten Container, welcher neben ein paar nicht sensiblen Daten einen weiteren Container enthält. Dies ist allerdings nicht festzustellen!

Konstantin
Gast

Sehr gute Anleitung und ein interessantes Thema. Wer einmal einen USB-Stick mit wichtigen Daten verloren hat, der weiß wie wichtig eine Verschlüsselung der Daten sind.

Werde das Thema auf meinem Computer-Blog auch mal aufgreifen.

College Jacken
Gast

DAs ist eine geniale Sache. Speichere meinen kompletten Onlineshop und viele sehr private Daten auf einem Stick. Da habe ich mir schon zig mal Gedanken über die Verschlüsselung gemacht, aber teure Software kam für mich bisher nicht in Frage. Jetzt geh ich gleich mal downloaden. Frage mich nur ob man damit wirklich jegliche Art von Daten oder auch ganze Ordner mit einzelnen Passwörter schützen kann, aber das werde ich schon rausfinden

Meiswinkel
Gast
Meiswinkel

Vorzügliche Anleitung; klar und präzise, auch für „Normalanwender“ vertändlich. Vielen Dank!!

Fenny
Gast

DANACH hab ich gesucht! Vielen Dank! Eine sehr gute Anleitung, hab alles gut verstanden und hat genau so funktioniert wie beschrieben, ganz ohne Probleme. Super!

Andy
Gast

Sehr schöner Artikel. Ich habe schon länger so ein Tool wie TrueCrypt gesucht, um meine Daten zu verschlüsseln. Gerade weil auf dem Stick Backups und somit vertrauliche Daten sind wie emails usw und ich den Stick öfter von A nach B transportiere, ist es mir doch sicher die Daten zu verschlüsseln, damit ich bei Verlust des Sticks keine Daten verliere, die für andere so ohne weiteres lesbar sind.
Gruß
Andy

maccus
Gast

Ich kann TrueCrypt auch nur empfehlen. So braucht man sich keine Sorgen machen, wenn man nen Stick mit wichtigen Daten verliert… Absolute Empfehlung!

Franka
Gast

Gute Anleitung. Ich habe mir zwar schon Gedanken gemacht ob ein unverschlüsselter Stick so sicher ist, habe aber bisher nichts dagegen unternommen. Im Nachhinein erachte ich es als doch sehr wichtig die Daten zu schützen. So ein kleiner Stick kann schnell mal verloren gehen. Ich denke ich werde mich mit dem Thema und der Anleitung nochmal auseinandersetzten.

Frank
Gast
Frank

True Crypt hat einen Haken. Man benötigt zur Entschlüsselung Admin-Rechte, was an fremden Rechnern selten der Fall ist. Selbst die Rechte als Hauptbenutzer (XP) reichen nicht aus.

Jens | Sir Apfelot
Gast

Ich glaube bei einem Anbieter hatte ich letztens sogar einen Stick mit Fingerabdrucksensor und Verschlüsselung gesehen. Das wäre natürlich auch ne praktische Sache. Aber ich glaube, es war noch nicht auf dem Markt.