2 gratis Wegwerf-Email-Anbieter (Spam Email) im Kurztest

Freitag, 10. Juli 2009 um 8:30 von Daniel

File-Sharing- und One-Klick-Hoster-Foren werden immer beliebter und die “normalen” Warez- oder Downloadseiten sterben aus. Um an die Downloadlinks solcher Foren zu kommen, muss man sich meistens registrieren. Bei der Registrierung wird natürlich auch eine Email-Adresse verlangt. Wer dabei seine echte Email Adresse angibt, ist selber schuld und braucht sich nicht wundern, wenn er mit Emails zugespammt wird.

Das Geschäft mit “echten” Email-Adressen boomt und das wollen sich viele Foren- und Seitenbetreiber nicht entgehen lassen.

Dank Wegwerf- oder Einweg-Email Adressen kann man sich gelassen überall anmelden, ohne Angst zu haben, dass die eigene Email-Adresse weitergegeben oder verkauft wird und dass man zugespammt wird.

trash-mail

Bei trash-mail muss man nur die gewünschte „Müll-Adresse“ eingeben und auf „Mails holen“ klicken und schon werden alle empfangenen Emails angezeigt. Die Emails werden 12 Stunden gespeichert. Bei trash-mail kann man auch Email mit Dateianhängen empfangen. Die Anhänge werden automatisch komprimiert, und können heruntergeladen werden.

trash-mail zeichnet ist sehr schlicht und vor allem sehr funktional gehalten. Trotz der Werbefinanzierung des Dienstes ist trash-mail keineswegs mit Werbeanzeigen zugepflastert. Es werden maximal zwei Anzeigen pro Seite angezeigt.

Bei trash-mail können die empfangenen Emails nicht vor unerwünschten Mitlesern geschützt werden. Jeder, der den Namen der „Müll-Adresse“ errät, kann ungehindert mitlesen.

NetReview Bewertung: ★★★★☆ 

Spambog

Im Gegensatz zu trash-mail kann man bei Spambog Mails vor Mitlesern schützen, indem man dem anonymen Postfach ein Passwort vergibt. Wird die mit Passwort versehene E-Mail-Adresse 90 Tage nicht benutzt, wird das Passwort entfernt.

Der kostenlose Dienst muss auch irgendwie finanziert werden. Hier setzt Spambog auf Werbung und spart auch nicht daran. Wechselt man zum Posteingang, wird man regelrecht von Werbung erschlagen. In der Sidebar ein 125x125px Werbebanner, über dem Posteingang eine 468x60px Anzeige und unterhalb des Posteingangs ein riesiger 600x400px Flash-Banner. Doch das ist leider nicht alles! Gleich, nachdem die Seite geladen ist, öffnet sich ein Popup mit einer Anzeige. Klickt man auf Schließen, wird ein weiteres Fernster mit Werbung geöffnet.

Die gelesenen Emails bleiben 7 Tage und ungelesene 30 Tage gespeichert. Zusätzlich können Mails als „festgehalten“ markiert werden. Diese bleiben dann 90 Tage gespeichert.

NetReview Bewertung: ★★★☆☆ 


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6 Kommentare zu “2 gratis Wegwerf-Email-Anbieter (Spam Email) im Kurztest”

  1. Kinderbücher kommentierte am Freitag, 10.07.2009 um 09:35 Uhr

    Danke für die beiden Seiten. Sogar eine eigens eingerichtete “Spam”-Emailadresse kann man ja heutzutage nicht mehr mit gutem Gewissen veröffentlichen, weil die auch nach kurzer Zeit überflutet wird mit Werbemails. Da kommen die Wegwerf-Adressen gerade recht.

  2. Matt kommentierte am Freitag, 10.07.2009 um 23:54 Uhr

    Die 12 Stunden bei trash-mail kommen mir recht wenig vor. Ich habe des öfteren mal das Problem daß eine Bestätigungsmail erst verspätet ankommt. Da reichen dann 12 Stunden oft nicht. Schade eigentlich denn so ein einfacher Dienst würde mir schon am besten gefallen.

  3. Tipps kommentierte am Montag, 20.07.2009 um 08:18 Uhr

    Gerade die größeren Email-Dienste können Spam ja recht gut erkennen. Ich nutz seit Jahren Freemail und hab da 10 Email-Adressen. Der Spam hält sich in Grenzen – das sind meist irgendwelche Newsletter, die ich aber selbst mal bestellt hab … Wichtig beim Mail-Account ist nur:
    1. Sofort löschen was weg kann
    2. Was Du aufheben willst in einen Ordner ablegen
    3. Filter für Nerv-Sachen wie Newsletter
    Aber das gilt ja nicht nur für Mails ;-)

  4. Rolf kommentierte am Samstag, 25.07.2009 um 19:53 Uhr

    Hi. Also, mich nerven die Werbebanner auf Spambog nicht. Der 600×400 Banner ist ganz unten, also nach dem Hauptcontent und die paar Google-Anzeigen stören niemand. Kann nicht verstehen das Trashmail eine bessere Bewertung hat. Spambog bietet den größten Funktionsumfang, und läuft auch wesentlich besser. Gibt nix vergleichbares!

  5. Tr@ckr kommentierte am Freitag, 2.10.2009 um 12:00 Uhr

    Hi, spambog ist wirklich ganz gut. trashmail ist leider schon bei vielen Anbietern auf der schwarzen Liste. Was ich noch empfehlen kann ist http://www.privy-mail.de Dort kann man sich auch Wegwerfadressen erstellen und zwar unterschiedliche. Entweder direkt im Browser ansehen oder an die private Adresse schicken lassen. Funktioniert bisher bestens.

  6. Mike Mail kommentierte am Mittwoch, 14.10.2009 um 15:31 Uhr

    Die Postfächer bei Trashmail-Anbietern sind leicht zu knacken. Daher sollte man diese Adressen auch wirklich nur für Trash nutzen.
    Manche Portale oder Internet Dienste merken schon während der Registrierung, dass es sich um eine Trashmail handelt und verweigern teilweise die Registrierung. Das sind meine Erfahrungen. Aber ansonsten ne tolle Erfindung, die mir viel Spam erspart.

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