File-Sharing- und One-Klick-Hoster-Foren werden immer beliebter und die “normalen” Warez- oder Downloadseiten sterben aus. Um an die Downloadlinks solcher Foren zu kommen, muss man sich meistens registrieren. Bei der Registrierung wird natürlich auch eine Email-Adresse verlangt. Wer dabei seine echte Email Adresse angibt, ist selber schuld und braucht sich nicht wundern, wenn er mit Emails zugespammt wird.

Das Geschäft mit “echten” Email-Adressen boomt und das wollen sich viele Foren- und Seitenbetreiber nicht entgehen lassen.

Dank Wegwerf- oder Einweg-Email Adressen kann man sich gelassen überall anmelden, ohne Angst zu haben, dass die eigene Email-Adresse weitergegeben oder verkauft wird und dass man zugespammt wird.

trash-mail

Bei trash-mail muss man nur die gewünschte „Müll-Adresse“ eingeben und auf „Mails holen“ klicken und schon werden alle empfangenen Emails angezeigt. Die Emails werden 12 Stunden gespeichert. Bei trash-mail kann man auch Email mit Dateianhängen empfangen. Die Anhänge werden automatisch komprimiert, und können heruntergeladen werden.

trash-mail zeichnet ist sehr schlicht und vor allem sehr funktional gehalten. Trotz der Werbefinanzierung des Dienstes ist trash-mail keineswegs mit Werbeanzeigen zugepflastert. Es werden maximal zwei Anzeigen pro Seite angezeigt.

Bei trash-mail können die empfangenen Emails nicht vor unerwünschten Mitlesern geschützt werden. Jeder, der den Namen der „Müll-Adresse“ errät, kann ungehindert mitlesen.

NetReview Bewertung: ★★★★☆ 

Spambog

Im Gegensatz zu trash-mail kann man bei Spambog Mails vor Mitlesern schützen, indem man dem anonymen Postfach ein Passwort vergibt. Wird die mit Passwort versehene E-Mail-Adresse 90 Tage nicht benutzt, wird das Passwort entfernt.

Der kostenlose Dienst muss auch irgendwie finanziert werden. Hier setzt Spambog auf Werbung und spart auch nicht daran. Wechselt man zum Posteingang, wird man regelrecht von Werbung erschlagen. In der Sidebar ein 125x125px Werbebanner, über dem Posteingang eine 468x60px Anzeige und unterhalb des Posteingangs ein riesiger 600x400px Flash-Banner. Doch das ist leider nicht alles! Gleich, nachdem die Seite geladen ist, öffnet sich ein Popup mit einer Anzeige. Klickt man auf Schließen, wird ein weiteres Fernster mit Werbung geöffnet.

Die gelesenen Emails bleiben 7 Tage und ungelesene 30 Tage gespeichert. Zusätzlich können Mails als „festgehalten“ markiert werden. Diese bleiben dann 90 Tage gespeichert.

NetReview Bewertung: ★★★☆☆