Seit wenigen Tagen ist die neue Version der kostenlosen Office-Suite zum Download freigegeben. Die neue Version bringt sehr viele Neuerungen und Verbesserungen mit sich. Zu einem wurde zur Kantenglättung durch Anti-Aliasing deutlich verbessert. Dadurch erscheinen Grafiken schärfer und qualitativer. Um markierte Texte angenehmer fürs Auge zu machen, werden diese jetzt mit weicheren Farben hervorgehoben.

OpenOffice.org ist das kostenlose Konkurrenzprodukt zum Microsoft Office, welches sehr schnell den Marktführer aufholt. Vom Funktionsumfang bietet Microsoft Office etwas mehr Funktionen und ein optisch besseres Erscheinungsbild.

Wir haben uns die neue Version sofort zur Hand genommen und getestet. Wir haben OpenOffice.org von hier in der deutschen Version heruntergeladen. Uninstalliert benötigt das Paket 154MB. Darin enthalten ist das Textverarbeitungsprogramm „Writer“, die Tabellenkalkulation „Calc“, das Präsentationsprogramm „Impress“, ein Zeichenprogramm „Draw“ und eine Datenbankverwaltung „Base“. Nach der Vollinstallation werden von OpenOffice.org knapp 400MB belegt. Nur zum Vergleich: Microsoft Office 2007 benötigt ca. 900MB mit Word, Excel, PowerPoint und Visio.

Nach dem Start präsentiert sich OpenOffice.org 3.1 mit einem Willkommensbildschirm von den man Zugriff auf alle Programme hat.

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Writer

Der Writer (Textverarbeitung) stellt alle notwendigen Funktionen in zwei Leisten dar. Erinnert etwas an die älteren Microsoft Word Versionen und besitzt einen leichten Linux-Touch.

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Wie alle heutigen Programme bietet Writer im Kontextmenü nützliche Befehler zur Schnellformatierung von Texten oder einzelnen Passagen.

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Die erstellten Dokumente mit Writer lassen sich in 22 Formaten abspeichern. Darunter auch Microsoft Word 6.0/95/97/2000/XP. Somit können Dokumente beliebig transportiert werden. Writer kann ebenfalls Word-Dokumente bis Word 2007 öffnen, vorausgesetzt, es werden keine speziellen Word-Formatierungen verwendet.

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Calc

Das Erscheinungsbild von Calc ist fast identisch mit Writer. Das durchgehende Optische erleichtert die Bedienung enorm.

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Durch Eingabe des „=“-Zeichens in einer Zelle wird die Formeleingabe gestartet, analog zu Excel. Die Eingabe gestaltet sich einfach und unkompliziert. Wenn man eine Formel bzw. Funktion nicht sofort parat hat, so hilft hier der Funktions-Assistent.

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Bei der Erstellung von Diagrammen bietet Calc einen Diagramm-Assistenten an. Dieser führt Sie mit vier Schritten durch die Diagrammerstellung. Es werden 9 Diagrammtypen zur Auswahl angeboten (Säulen, Balken, Kreis, Flächen, Linien, XY, Netz, Kurs, Säulen und Linien).

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Die Darstellung der Diagramme lässt zu wünschen übrig, wenn man die Diagramme aus Excel gewohnt ist. Irgendwie wirken die Diagramme etwas „billig“.

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Impress

Impress startet mit einem Präsentations-Assistenten. Hier hat man die Möglichkeit eine leere Präsentation oder eine Präsentation aus einer Vorlage zu erstellen. Die Präsentationserstellung gestaltet sich so, wie man es von PowerPoint gewohnt ist.

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Impress beeindruckt auch mit einer großen Auswahl an Animationen, die mit einem Mausklick zugewiesen werden können.

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Fazit

OpenOffice.org 3.1 ist eine echte Alternative zur teuren Microsoft Office Suite. In manchen Bereichen liegt OpenOffice.org noch etwas weit von Office entfernt. Jedoch spielen diese Bereiche nur bei speziellen Tätigkeiten eine Rolle, welche im Alltag eher selten vorkommen, so dass man getrost auf die kostenlose Alternative zurückgreifen kann.

Die Installation, Bedienung und Stabilität von OpenOffice 3.1 unter Windows 7 waren einwandfrei.

Hier geht es zum kostenlosen Download:

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Installation:★★★★★ 
Design:★★★☆☆ 
Bedienung:★★★★¾ 
Funktionsumfang:★★★☆☆ 
Gesamtergebnis:★★★★☆