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Google Chrome 2.0 im Test gegen Firefox 3.0

Die neue Version des Google Browsers steht in der Version 2.0 zum Download bereit. In der neuen Version verspricht Google enorme Performancesteigerung um bis zu 30% und behebt über 300 Fehler. NetReview hat Google Chrome 2.0 getestet und mit dem aktuellen Firefox verglichen.

Chrome präsentiert sich mit einer einfach gehaltenen Oberfläche. Das Fenster wirkt größer, weil nur eine Navigationsleiste mit sieben Buttons und eine Tableiste vorhanden sind. Es wird kein Standardmenü, wie bei allen Windows Programmen angezeigt. Die Oberfläche erleichtert die Bedienung und wirkt moderner als Firefox mit Standard Theme. So viel zum Äußeren, denn es zählen eh nur die inneren Werte..

chrome

Um einen, zumindest etwas aussagekräftigen Geschwindigkeitstest zu bekommen, habe ich den Google Chrome gegen den Firefox antreten lassen. Dabei wurden 6 Internetseiten mit je 4 Messungen ausgewertet. Die Testseiten waren: netreview.de, microsoft.com, web.de, yahoo.de, gmx.de und eine Testseite mit einer Tabelle, die aus 5000 Zeilen und 7 Spalten besteht.
Bei der Berechnung der Tabelle war Google Chrome eindeutig schneller und zwar bei jeder Messung. Im Durchschnitt waren das 37%. Hier ist die Tabelle mit allen Messungen:

chrome_messungen

Nach der Auswertung aller Messergebnisse scheint Google Chrome 2.0 tatsächlich fast 20% schneller zu sein als sein Konkurrent Firefox 3.0.10.

chrome_diagramm

Nun, wie sieht es mit dem Ressourcenverbrauch aus? Google Chrome startet einen Prozess und für jeden Tab wird ein neuer Prozess gestartet. Mit nur einem geöffneten Tab benötigt Chrome 27,50MB Arbeitsspeicher, genau gleich wie Firefox. Mit 5 geöffneten Tabs schluckt Chrome 62,50MB. Das sind etwa 10MB weniger gegenüber Firefox (72,90MB). Somit ist bewiesen, dass Google Chrome auch etwas sparsamer ist.

Firefox ist wegen seiner einfachen Erweiterbarkeit sehr beliebt. Doch wie sieht es mit Erweiterungen bei Chrome aus? Diese Frage kann schnell beantwortet werden. Es gibt kaum welche! Im Moment existieren nur wenige beispielhafte Erweiterungen, die nur das Erscheinungsbild des Browsers etwas verändern. Dies ist im Moment der größte Nachteil von Chrome und deswegen kommt er für viele nicht infrage.

Fazit

Google Chrome glänzt durch seine Geschwindigkeit und niedrigen Ressourcenverbrauch. Die schlechte Erweiterbarkeit macht aus dem Browser einen Außenseiter und kann trotz seiner Vorteile dem Firefox nicht das Wasser reichen.

Google Chrome kann von der offiziellen Seite kostenlos heruntergeladen werden:

download

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Ein Kommentar

  1. >> Doch wie sieht es mit Erweiterungen bei Chrome aus? <<

    Genau das ist der Knackpunkt, wie schon erwähnt, ohne Erweiterungen ist ein Einsatz von Chrome für mich undenkbar.

    Nice Artikel, THX und schönes WE 😉

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