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Daten auf dem USB-Stick verschlüsseln – Schritt für Schritt

Schritt 2: Container-Datei anlegen

Nach dem Entpacken wechseln wir in das Verzeichnis und starten TrueCrypt mit einem Doppelklick auf „TrueCrypt.exe“. Um eine Container-Datei anzulegen, klicken wir auf „Create Volume“, wählen „Create an encrypted file container“ aus und klicken auf „Next“.

Auf der nächsten Seite wählen wir „Standard TrueCrypt volume“ aus.

Anschließend auf „Select File…“ klicken, USB-Stick auswählen und einen Namen für die Container-Datei eingeben. Die Datei muss keine Endung haben.

Nun auf „Next“ klicken und das gewünschte Verschlüsselungsverfahren auswählen. AES bietet einen sehr guten Schutz und ist zudem auch schnell.

Im Weiteren wird man gebeten, die Größe der Container-Datei anzugeben.

Beim Festlegen des Passworts sollte man darauf achten, dass man Zahlen, Groß-, Kleinbuchstaben und Sonderzeichen (@, §, $, %, & usw.) verwendet. TrueCrypt empfiehlt eine Länge von mindesten 20 Zeichen. Wenn man weniger Zeichen eingibt, wird man beim Klicken auf „Next“ gewarnt. Die Warnung kann mit „Ja“ ignoriert werden.

Beim „Volume Format“ das gewünschte Dateisystem auswählen und auf „Format“ klicken. Nach dem Formatieren der Container-Datei ist unser USB-Stick für den Transport vertraulicher Daten gerüstet.

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19 Kommentare

  1. Klasse Tip so kurz vorm Urlaub, Danke

  2. Vielen Dank für diese verständliche Anleitung, dies war mir so auch nicht präsent bzw bewusst. Zwar ist es mir noch nicht passiert, dass mir ein USB-Stick abhanden gekommen ist, aber ich denke viele haben für diesem Szenario und dass dadurch sensible Daten verloren gehen Angst.

    Insofern: Dankeschön!

  3. Also ich hab meinen USB Stick immer mit in der Uni um dort meine Daten abzuspeichern. Da ist es mir schon das ein oder andere mal passiert, den Stick einfach hinten im Rechner stecken gelassen zu haben. Glücklicherweise wurde er immer beim Dozenten abgegeben. Werde aber in Zukunft meine Daten auf dem Stick verschüsseln.

  4. Interessant zu erwähnen wäre noch, dass es TrueCrypt auch für Mac OS X und Linux gibt, so dass man nicht auf einen Windows-Rechner angewiesen ist, um die Daten auf dem USB-Stick zu verschlüsseln…

  5. Hallo!

    Bisher habe ich Truecrypt immer gemieden. Mir war es einfach zu komplex und nicht einsteigerfreundlich genug. Danke für die Anleitung – jetzt habe ich keine Ausrede mehr warum ich meine Sticks nicht sichern möchte 🙂

    Gruß

  6. TrueCrypt ist in der Tat ein eindrucksvolles Tool. Ich persönlich nutze schons sehr lange verschlüsselte Partitionen und auf meinem Laptop ist die komplette HHD verschlüsselt, so muss während des bootens schon ein PW eingegeben werden. Was ich bis jetzt weiß, ist das wirklich mit das sicherste, also thx für den Post. Ist wirklich nützlich für viele.

  7. Danke für diesen sehr hilfreichen Guide, ganau das was ich schon lange mal gesucht habe. 🙂 Denn ich schleppe jeden Tag hochsensible Daten mit mir herum.

  8. Klasse Tipp, TrueCrypt werde ich gleich mal ausprobieren! Ich hab schon die verschiedensten anderen Tools probiert aber so richtig zufrieden bin ich bis jetzt noch nicht!

  9. Das wirklich faszinierende an TrueCrypt ist die Möglichkeit eines Containers in einem Container. Wird man zum entschlüsseln der Daten gezwungen (von wem auch immer), so entschlüsselt man den ersten Container, welcher neben ein paar nicht sensiblen Daten einen weiteren Container enthält. Dies ist allerdings nicht festzustellen!

    • Das ist richtig. Darauf wollte ich in diesem Tutorial nicht eingehen, weil ich Anwender, welche noch nie etwas mit Verschlüsselung zu tun hatten nicht verwirren wollte. Container im Container wäre auf jeden Fall auch einen Beitrag wert.

  10. Sehr gute Anleitung und ein interessantes Thema. Wer einmal einen USB-Stick mit wichtigen Daten verloren hat, der weiß wie wichtig eine Verschlüsselung der Daten sind.

    Werde das Thema auf meinem Computer-Blog auch mal aufgreifen.

  11. DAs ist eine geniale Sache. Speichere meinen kompletten Onlineshop und viele sehr private Daten auf einem Stick. Da habe ich mir schon zig mal Gedanken über die Verschlüsselung gemacht, aber teure Software kam für mich bisher nicht in Frage. Jetzt geh ich gleich mal downloaden. Frage mich nur ob man damit wirklich jegliche Art von Daten oder auch ganze Ordner mit einzelnen Passwörter schützen kann, aber das werde ich schon rausfinden

  12. Vorzügliche Anleitung; klar und präzise, auch für „Normalanwender“ vertändlich. Vielen Dank!!

  13. DANACH hab ich gesucht! Vielen Dank! Eine sehr gute Anleitung, hab alles gut verstanden und hat genau so funktioniert wie beschrieben, ganz ohne Probleme. Super!

  14. Sehr schöner Artikel. Ich habe schon länger so ein Tool wie TrueCrypt gesucht, um meine Daten zu verschlüsseln. Gerade weil auf dem Stick Backups und somit vertrauliche Daten sind wie emails usw und ich den Stick öfter von A nach B transportiere, ist es mir doch sicher die Daten zu verschlüsseln, damit ich bei Verlust des Sticks keine Daten verliere, die für andere so ohne weiteres lesbar sind.
    Gruß
    Andy

  15. Ich kann TrueCrypt auch nur empfehlen. So braucht man sich keine Sorgen machen, wenn man nen Stick mit wichtigen Daten verliert… Absolute Empfehlung!

  16. Gute Anleitung. Ich habe mir zwar schon Gedanken gemacht ob ein unverschlüsselter Stick so sicher ist, habe aber bisher nichts dagegen unternommen. Im Nachhinein erachte ich es als doch sehr wichtig die Daten zu schützen. So ein kleiner Stick kann schnell mal verloren gehen. Ich denke ich werde mich mit dem Thema und der Anleitung nochmal auseinandersetzten.

  17. True Crypt hat einen Haken. Man benötigt zur Entschlüsselung Admin-Rechte, was an fremden Rechnern selten der Fall ist. Selbst die Rechte als Hauptbenutzer (XP) reichen nicht aus.

  18. Ich glaube bei einem Anbieter hatte ich letztens sogar einen Stick mit Fingerabdrucksensor und Verschlüsselung gesehen. Das wäre natürlich auch ne praktische Sache. Aber ich glaube, es war noch nicht auf dem Markt.

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